Zukunft.DEFENCE

3. Fachkonferenz
Geschäftsmodelle für die zivile Industrie im Sicherheits- & Verteidigungssektor

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Gemeinsam für Souveränität & Sicherheit in Europa

Industrie sichert Souveränität. Gemeinsam! Die Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE bringt zivile Industrie, Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) und die Bundeswehr als Beschaffer in den direkten Dialog. Wir machen Bedarfe, Beschaffungswege und Rahmenbedingungen transparent, zeigen realistische Geschäftspotenziale und Grenzen auf und fördern Partnerschaften – von Marktüberblick und Best Practices bis zum Weg zum ersten Auftrag. So stärken wir Innovation, Skalierbarkeit, sichere Produktion und resiliente Lieferketten am Standort Europa.

Zukunft.DEFENCE knüpft an die Auftaktkonferenz vom 09. Dezember 2025 an, bei der die Veranstalter Rheinische Post, griephan by DVV Media und publish-industry gemeinsam mit dem ZVEI e. V. erstmals Bundeswehr, Politik sowie wehrtechnische und zivile Industrie an einen Tisch brachten. Seitdem entwickelt sich die Fachkonferenz als zentrale Plattform für den Dialog zwischen ziviler Industrie und Sicherheits- & Verteidigungsindustrie weiter.

Bei der 2. Fachkonferenz, am 11. Juni 2026, lag der Fokus auf Geschäftsmodellen für die zivile Industrie im Sicherheits- & Verteidigungssektor.

Veranstaltungsort: Konferenzzentrum der Rheinischen Post | Zülpicher Straße 10 | 40549 Düsseldorf

publish-industry Verlag
griephan
DVV Media Group
Rheinische Post

3 zentrale Themenstellungen im Fokus

MARKT.potenziale – Wo liegen die konkreten Geschäftschancen?
ZUGANG.schaffen – Wie komme ich ins Geschäft?
ZUKUNFT.gestalten – Innovation und strategische Weichenstellungen

PARTNER der 2. Fachkonferenz – 11.06.2026

Rückblick – 2. Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE

  • 11.06.2026

Geschäftsmodelle für die zivile Industrie im Sicherheits- & Verteidigungssektor

09.30 Uhr Check-In & Networking-Frühstück
10.00 Uhr

Begrüßung & Rückblick – Von der Vernetzung zur Umsetzung

10.15 Uhr 12.30 Uhr

Session I: MARKT.potenziale –
Wo liegen die konkreten Geschäftschancen?

10.15 Uhr Opening Keynote

Herausforderungen an die europäische Verteidigung 2026-2030

Europa steht vor entscheidenden Jahren: Sicherheitspolitische Herausforderungen nehmen zu – und die Antworten müssen schneller, wirksamer und gemeinsam umgesetzt werden. Im Zentrum stehen zunächst die zentralen Herausforderungen für die europäische Sicherheit. Daraus werden die möglichen bzw. notwendigen Antworten abgeleitet: Instrumente und Fähigkeiten, die 2026–2030 entscheidend werden. Zum Abschluss rücken die konkreten Umsetzungshemmnisse in den Fokus – insbesondere im europäischen Verteidigungsmarkt: Fragmentierung, regulatorische Anforderungen und die Übersetzung von Bedarf in tatsächlich verfügbare Fähigkeiten.

10.40 Uhr Praxis-Insight

Dual Use als Chance: Wie Systemintegratoren und interdisziplinäre Allianzen zivile Industrie und Defence praktisch verbinden

Dual Use kann zur zivilen Brücke in den Defence-Markt werden: Investitionen und Fähigkeiten, die im Krisenfall militärische Einsatzfähigkeit sichern, schaffen außerhalb des Einsatzes zugleich zivile Wertschöpfung. Aus der Eisenbahn-Perspektive wird deutlich, warum Systemintegratoren an der Schnittstelle ziviler und militärischer Einsatzbereiche eine Schlüsselrolle spielen – und wie interdisziplinäre Allianzen grenzüberschreitende Mobilität, Equipment- und Flottenmobilisierung sowie resiliente Lieferketten ermöglichen. Im Fokus stehen Chancen, Herausforderungen und konkrete Ansatzpunkte für Produzenten, die Dual Use realistisch bewerten und partnerschaftlich erschließen wollen.

11.00 Uhr Praxis-Insight

No Ukraine, no relevance? Die Ukraine als Realitätscheck für europäische Defence-Produkte

Die Ukraine entwickelt sich zum wichtigsten Innovations-, Test- und Referenzmarkt für europäische Defence- und Dual-Use-Technologien. Für europäische Hersteller von Hardware, Software und autonomen Systemen wird die enge Zusammenarbeit mit der Ukraine zunehmend zum entscheidenden Faktor für technologische Relevanz und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Nirgendwo sonst werden Systeme unter vergleichbaren Bedingungen so schnell getestet, angepasst und weiterentwickelt. „Battle proven“ bedeutet dabei weit mehr als reine Kampferprobung. Erfolgreiche Unternehmen benötigen Präsenz vor Ort, schnelle Service- und Wartungsstrukturen, kontinuierliche R&D-Zyklen sowie belastbare Partnerschaften mit ukrainischer Industrie und militärischen Anwendern. Die Ukraine ist damit nicht nur Einsatzraum, sondern Entwicklungspartner und Innovationsbeschleuniger für die europäische Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Unternehmen, denen es gelingt, gemeinsam mit ukrainischen Partnern einsatzfähige und skalierbare Lösungen zu entwickeln, schaffen sich erhebliche Vorteile in internationalen Märkten — von Beschaffungsvorhaben europäischer Streitkräfte bis hin zu globalen Exportmärkten.

11.20 Uhr

Themen-Table-Pitches

Die Themen-Table-Hosts stellen Ihre Diskussions-Thesen vor

11.40 bis 12.30 Uhr MARKT.Check – Parallele Themen-Tables
Make your choice

„CE Defence“ – Nachweise unter Zeitdruck

• Es braucht ein Conformance Mark speziell für die Defence-Industrie.
• Ein Prüfplan ist kein Anforderungskatalog. Entwicklungsprozess und Zulassungskonzept müssen optimiert werden.
• Folgt man der Safety, Security, Sustainability Strategie (S³) wird die beschleunigte Beschaffung der Bundeswehr zur Herausforderung.
• Zwischen Verschwiegenheit, Geheimschutz, Nachweisführung und Time-to-Market: Trusted Testing im Defence-Sektor ist eine Herausforderung unter Zeitdruck.

SVI-Connect – Transparenz & Vernetzung entlang der Defence-Lieferketten: Wer nicht schnell genug ist, verliert

• Das Problem sind nicht fehlende Lieferanten – das Problem ist ein transparenter Marktüberblick.
• Die Opportunity als Lieferant liegt in Tier-1 und Tier-2, nicht in den Systemhäusern.
• Neue Einkaufs- & Lieferantenbeziehungen brauchen mehr als nur Technik – Vertrauen, Zeit und Motivation als Schlüssel zum Erfolg.
• Reality Check: Entscheidend ist weniger Bürokratisierung im Vergaberecht, sonst bleibt der Ramp-up ein Buzzword.

Neue Märkte, neue Anforderungen: Weidmüllers Erfahrungen im Verteidigungssektor – Wer Defence unterschätzt, unterschätzt die Spielregeln

• Die ersten 12 Monate entscheiden: Wer ohne langen Atem startet, wird ausgebremst.
• Best Practices entstehen nicht aus Erfolgsmeldungen, sondern aus Learnings.
• Erfolg ist kein Zufall: Ohne Fokus, Priorisierung und klare Zuständigkeit bleibt es beim Einstieg auf Papier.
• Verwerfen ist Teil der Strategie: Wer nichts verwirft, hat nichts gelernt.

IEC 62443 für Defence: Ohne Norm-Rahmen bleibt Cybersecurity langsam und teuer

• ISO 27001 und BSI-IT-Grundschutz sind ein Ausgangspunkt – aber für feldnahe Embedded-Systeme nicht ausreichend.
• Neue Lieferanten und Start-ups werden ausgebremst, wenn Cybersecurity-Anforderungen erst spät in Lieferbedingungen auftauchen.
• Die Übertragung der industriellen Normenreihe IEC 62443 auf den Verteidigungssektor schafft Skalierbarkeit.
• Ohne generisches IEC‑62443‑Mapping bleibt Cybersecurity für Defense-Produkte projektspezifisch – und Produkte kommen langsamer in den Einsatz.

Ukraine als Innovations- und Auftragstreiber

IMP Defence Navigator: Open Strategy statt Bauchgefühl: echte Defence-Potenziale erkennen

• Mythen über das Defence Business: Bewusstsein schärfen & erstellen ("Competitive Landscape")
• Muster des Misslingens & Gelingens: Erfahrungen austauschen & ableiten ("TOP5 Erfolgsfaktoren")
• Meilensteine: reflektieren Vorgehen ("Defence Navigator")

12.30 Uhr
12.30 Uhr

MITTAGSPAUSE & NETWORKING

13.30 Uhr 14.30 Uhr

Session II: ZUGANG.schaffen –
Wie komme ich ins Geschäft?

13.30 Uhr Impuls

Cybersicherheit

13.40 Uhr Keynote

How to jump in – Regulatorische Rahmenbedingungen
für die zivile Industrie im Defence-Markt

Der Einstieg in den Sicherheits- und Verteidigungssektor eröffnet der zivilen Industrie erhebliche Geschäftspotenziale – bringt aber ein regulatorisches Umfeld mit, das sich grundlegend vom gewohnten zivilen Geschäft unterscheidet. Vertriebsentscheidungen, Unternehmensstrukturen und Finanzierungsstrategien unterliegen hier hoheitlichen Vorgaben, die es frühzeitig zu kennen gilt: von ministeriellen Genehmigungspflichten beim Produktverkauf über Zulassungsanforderungen bei Gesellschafterwechseln und Joint Ventures bis hin zu alternativen Finanzierungswegen, wenn klassische Bankfinanzierungen im Defence-Segment an Grenzen stoßen. Wer die Spielregeln kennt, kann sie für sich nutzen – und aus regulatorischer Komplexität einen echten Vorsprung beim Markteinstieg machen.

14.00 Uhr Praxis-Insight

Partnerschaften und Sichtbarkeit:
Schneider Electrics Weg in den Verteidigungssektor

Kritische Infrastruktur zu sichern und resilient zu halten ist das Kerngeschäft von Schneider Electric – seit jeher. Der Schritt in den Verteidigungssektor schien naheliegend, die Technik ist vorhanden und erprobt. Was unterschätzt wurde: die grundlegend andere Logik von Beschaffungswegen und Rahmenbedingungen. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wo zivile Industrieerfahrung trägt – und wo neu gedacht werden muss.

14.20 Uhr Praxis-Insight

Vom Mittelständler zum Defence-Zulieferer:
Wie Instagrid den Sprung in den Defence-Markt geschafft hat

Am Beispiel von Instagrid und den ersten Schritten im militärischen Umfeld – unter anderem im Rahmen von GO MIL – zeigt der Vortrag praxisnah, wie aus einem klassischen Mittelständler ein Player im Defence-Bereich wird. Im Fokus stehen weniger Theorie, sondern echte Erfahrungen: Welche Hürden gilt es zu überwinden? Was verändert sich im Umgang mit Kunden und Anforderungen? Und wie passt man ein bestehendes Produkt sinnvoll an militärische Bedürfnisse an? Der Beitrag zeigt offen und ehrlich, was funktioniert hat, wo Herausforderungen lagen und welche Learnings andere Unternehmen für ihren eigenen Weg in den Defence-Sektor mitnehmen können.

14.40 Uhr

Kaffeepause & Networking

15.10 Uhr

SESSION III: ZUKUNFT.gestalten – Innovation und strategische Weichenstellungen

15.10 Uhr Keynote

Möglichkeiten zur Geschäftsentwicklung im Rahmen der Ukraine-Unterstützung

• Die neue Art Krieg zu führen
• Innovationsgeschwindigkeit durch Veränderung der klassischen Beschaffungsprozesse
• Kooperation in der Rüstungsindustrie zur Steigerung der Verteidigungsfähigkeit
• Markteintritt in den Rüstungssektor

15.30 Uhr Panel

INNOVATION.trifft.Bedarf

Der Transfer neuer Technologien in Beschaffung und Einsatz muss schneller, verlässlicher und skalierbar gelingen. Die Panelisten diskutieren, wie Innovationen schneller in die Anwendung gebracht werden können.

16.20 Uhr bis 18.00 Uhr Informeller Austausch & Ausklang

Tickets für 2. Dezember 2026

Rückblick Juni 2026


Fotos: Steffi Hergenröder, Foto Vogt

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Gemeinsam Zukunft gestalten

Ihr Engagement macht den Unterschied! Zukunft.DEFENCE ist die Fachkonferenz für Geschäftsmodelle der zivilen Industrie im Sicherheits- & Verteidigungssektor – mit klarem Fokus auf Umsetzung statt nur Einordnung. Sie treffen vor Ort Geschäftsführung und Business Development aus mittelständischen Industrieunternehmen sowie Go-to-market- und Innovationsverantwortliche, die sich konkret fragen: Wo liegt mein Geschäftspotenzial und wie komme ich in den Markt?

Ihre Mehrwerte als Partner:

Sichtbarkeit & Positionierung

Lead Generation

Netzwerk & Kontakte

Als Partner positionieren Sie sich dort, wo Unternehmen gerade Entscheidungen treffen – Marktzugang, Partnerschaften, Vergabewege und Finanzierung inklusive. Präsenz bei Entscheidern: Sichtbarkeit bei Industrie-Entscheidern, die den Defence‑Markteintritt aktiv vorbereiten (Strategie, Business Development, Sales). Leads & Netzwerk: Sie stärken Ihr Netzwerk und knüpfen neue strategische Kontakte. Interaktions- und Networking‑Slots schaffen Raum für konkrete Folgegespräche

Was ist Zukunft.DEFENCE?

Die Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE ist eine Vernetzungsplattform, organisiert von der Rheinischen Post, griephan by DVV Media und dem publish-industry Verlag in Zusammenarbeit mit dem ZVEI e. V. als fachlichem Partner. Sie bringt Vertreter aus ziviler Industrie, Sicherheits- und Verteidigungsbranche, Bundeswehr und Politik zusammen, um Anforderungen, Beschaffungsprozesse und Rahmenbedingungen transparent zu diskutieren, Geschäftspotenziale auszuloten und die Zukunft der deutschen Industrie im sicherheitsrelevanten Kontext gemeinsam zu gestalten.

Wann findet die Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE statt?

Die 3. Fachkonferenz findet am 2. Dezember 2026 im Konferenzzentrum der Rheinischen Post in Düsseldorf statt.

An wen richtet sich die Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE?

Zielgruppe sind zivile Industrie- und SVI-Unternehmen sowie Bundeswehr-Beschaffer, die Bedarfe, Beschaffungswege und Rahmenbedingungen transparent machen, realistische Geschäftspotenziale und Grenzen verstehen und daraus Partnerschaften für konkrete Projekte/Aufträge entwickeln wollen.

Für Consultants, Personalvermittler, IT-Dienstleister sowie Software-Unternehmen gibt es eine streng limitierte Anzahl an Berater-Tickets.

Fragen zur Fachkonferenz Zukunft.DEFENCE? Jetzt kontaktieren!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an: Nadine Wydra, n.wydra@publish-industry.net

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