Agenda 2026
1 ½ Tage geballtes Programm – Dienstag, 30. Juni 2026
1 ½ Tage geballtes Programm – Mittwoch, 1. Juli 2026
Die neue Welt(un)ordnung – Geopolitik erfordert Ihre Entscheidungen
Zölle, Handelsbarrieren, Verschiebungen geopolitischer Handungssphären - Die Spielregeln der Weltwirtschaft ändern sich permanent und entsprechend oft stellt sich die Frage neu: Wie positionieren Sie Ihr Unternehmen in einer Welt, die nicht mehr nach alten Mustern funktioniert? Prof. Dr. Peter R. Neumann, Geopolitik-Experte und Dozent am renommierten King´s College, eröffnet den INDUSTRY.forward SUMMIT mit einer Analyse, von der Sie direkt in Ihrer Unternehmensstrategie profitieren können. Seine These: Deutschland braucht eine Außenpolitik, die nationale Interessen klar definiert und wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Vernunft verbindet. Anschließend stellt er sich Ihren Fragen.
Technologie, Markt, Mensch – das neue Fundament starker Standorte
Wie bleibt Industrie wettbewerbsfähig, wenn Märkte volatiler, Technologien schneller und Erwartungen höher werden? Für einen globalen Werkzeugmaschinenhersteller mit Wurzeln in Deutschland und Japan ist das tägliche Realität: Ein starker Standort entsteht dort, wo Technologie, Markt und Mensch zusammenkommen – mit Klarheit, Resilienz und dem Mut, neu zu denken. Wer diese drei Kräfte verbindet, schafft die Grundlage für langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Industrie.
Produktionsstandort Europa – Deindustrialisierung oder Aufbruch?
Fünf Jahre multiple Dauerkrisen, unberechenbare Geopolitik und ausufernde Überregulierung setzen die produzierende Industrie in Europa unter massiven Druck. Steht die Deindustrialisierung bevor? Dabei steht der Standort Europa, insbesondere der DACH-Raum, auf einem Fundament unbestrittener Stärken: Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, ein gemeinsames Wertegerüst – und das Gestalten ganzheitlicher Wertschöpfungsketten. Es braucht eine klare Vision für die unmittelbare und mittelfristige Zukunft und das Verständnis, technologischen Wandel als Chance zu begreifen.
Made in Germany – Auslaufmodell oder Qualitätsversprechen?
Made in Germany ist weltweit ein Qualitätsversprechen, aber kein Erfolgsgarant mehr. Globale Konkurrenz, geopolitische Spannungen und hausgemachte Probleme wie Bürokratie, Energiepreise und Fachkräftemangel setzen den Standort unter Druck. Warum sich Standort-Investitionen aus Sicht eines Familienunternehmens lohnen und wie es gelingt, mit Made in Germany Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Konkrete Antworten aus der Praxis einer neuen, hochautomatisierten Elektronikfertigung in Deutschland.
FAST.forward TALK: Im geopolitischen Stresstest –
was ist ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell "Made in Europe"?
– Welche strategischen Schritte müssen wir jetzt gehen, um uns vom Export-Nostalgie-Modus zu lösen und im globalen „Just-Enough“-Wettbewerb wieder anzugreifen?
– Welchen Transformationspfad priorisieren wir, um echte Zukunftsfähigkeit statt nur Strukturkosmetik zu erreichen
– Welche konkreten Entscheidungen brauchen wir, um Wertschöpfung, Organisation und Supply Chain so zu verschlanken, dass wir schneller werden als unsere eigenen Hierarchien?
Zusammenfassung | Ausblick | Boarding Themen-Boote
Skalieren ist das neue Innovieren – Nicht die Idee schafft Wert, sondern ihre skalierbare Wirkung
• Resilienz ist Performance, kein Sicherheitsnetz –
Wer seine Struktur versteht, kann sie aktiv steuern. Alle anderen reagieren.
• Time-to-Value schlägt Time-to-Market –
Wer zuerst liefert, hat einen Vorteil. Wer zuerst Wertschöpfung liefert, hat einen Markt.
• Pilot ist kein Fortschritt – Ohne Rollout bleibt Wirkung einmalig.
• Standard schlägt Sonderfall –
Individuelle Lösungen fühlen sich nach Kundennähe an. Sie sind in Wirklichkeit eine Wachstumsbremse.
• Komplexität ist kein Nebenprodukt – sie ist der größte ungenutzte IMPACT-Hebel für Ergebnis und Wachstum.
Industrial AI Roadmap 2040 –
was kommt nach der Ära der KI-Idioten?
• KI ist heute noch kein Wettbewerbsvorteil –
aber ihre Anwendung in industriellen Prozessen wird künftig Marktvorsprung schaffen
• Wer KI einführt, ohne Projekte, Prozesse und Produkte ganzheitlich neu zu denken,
läuft direkt in eine strategische Sackgasse
• Digital aufgerüstete Produkte sind Vergangenheit –
künftige Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch Industrial DevOps und Systems Thinking
• Klassische User Interfaces und Middleware werden obsolet –
KI arbeitet direkt auf den Daten, Interaktion läuft primär per Sprache
FREDDIE – Der Industrial AI Award: KI, die funktioniert!
Die Gewinner des FREDDIE teilen live ihre Erfolgsrezepte –
ungefiltert, praxisnah und mit handfesten Learnings. Wie wurden die KI-Projekte erfolgreich vom Pilot zum Rollout skaliert? Welche Hürden gab es – und wie wurden sie gemeistert? Direkte Insights von sechs KI-Projekten, die nachweislich funktionieren – mit messbarem Impact – und die zu Recht den FREDDIE-Award 2025 gewonnen haben!
1 ½ Tage geballtes Programm – Donnerstag, 2. Juli 2026
Innovation ist kein Zufall – Technologieführung ist Strategie
Innovationskraft entsteht nicht im Labor – sie entsteht in der Haltung. Wie sichern mittelständische Unternehmen ihre Technologieführung, wenn der Wandel schneller ist als die Strategie? Wie schaffen sie den Mut und das Mindset den tiefgreifenden Technologiewandel nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu gestalten? Und was bedeutet Process Excellence, wenn KI die Spielregeln neu schreibt? Aus technologischem Druck wird strategische Stärke – und die Zukunft gehört denen, die heute handeln.
Wenn morgen noch gilt, was heute ist –
Digitale Transformation im Sturm der Zeit
Digitale Transformation setzt auf globale Prozess- und Systemstandards, doch zunehmende Regionalisierung und Nationalisierung erschweren diese Strategie und erzeugen Zielkonflikte. Und dazwischen: KI, die klassische Architekturen und Enterprise IT-Systeme infrage stellt. Wie können Unternehmen im Sturm der Veränderung navigieren – zwischen digitalem Anspruch, technologischem Umbruch und politischer Realität – und trotzdem handlungsfähig bleiben?
Physical AI als Gamechanger –
wenn Maschinen nicht nur denken, sondern handeln
Digitalisierung schafft Transparenz. Physical AI ermöglicht Systemen, ihre Umgebung zu verstehen und direkt zu handeln. Sensorik, KI und reale Prozesse verschmelzen zu intelligenten Systemen, die Entscheidungen näher an die physische Welt bringen. Für die Industrie verschiebt sich damit der Wettbewerb: Nicht mehr Daten allein entscheiden – sondern die Fähigkeit, aus ihnen autonome Handlung zu machen. Wer diese Schnittstelle beherrscht, führt die nächste industrielle Evolution an.
Nachhaltige Transformation – der Schlüssel zum Erfolg?
Geopolitische Umbrüche, internationale Handelskonflikte und regulatorische Anforderungen: Wie können Unternehmen in einem Umfeld bestehen, das von Unsicherheit geprägt ist und sich mit hoher Geschwindigkeit verändert? Der Schlüssel liegt in der nachhaltigen Transformation. Nutzenschaffender Wandel funktioniert nur, wenn Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammenspielen. Effizienz, Digitalisierung und Kollaboration sind die Hebel. Gelingt die nachhaltige Transformation, wird sie zum Wettbewerbsvorteil: mehr Resilienz, mehr Handlungsfähigkeit, langfristiger Unternehmenserfolg.
Souverän in der Zeitenwende – Technologie als strategischer Kompass
Technologie wird zum strategischen Kompass moderner Industrie. Wer mit KI-Initiativen, digitalen Geschäftsmodellen und systematischen Zukunftsanalysen die unternehmerische Handlungsfähigkeit stärkt, sichert industrielle und technologische Souveränität – für das eigene Unternehmen und für Europa. Wer technologisch führt, gestaltet globale Wertschöpfung und bleibt resilient in Zeiten des Umbruchs.
Panel "Verteidigung als Wachstumsmarkt –
welche Rolle spielt die zivile Industrie?" powered by Zukunft.DEFENCE
– Welche Rolle können Zulieferer realistisch einnehmen:
reiner Kapazitätspartner oder technologieprägender Anbieter?
– Welche Portfolio-Entscheidung trifft der CEO jetzt:
welche Produkte, welche Kunden/Partner, welche IP bleibt bei uns?
– Was ist das Eintrittsticket für Zulieferer: Lieferfähigkeit, Nachweisführung, Security, Skalierung?
– Was bedeutet „Liefern im Krisenfall“ konkret: Strom/IT-Ausfälle, Logistik, Reservisten, Werksschutz –
und wie resilient sind wir heute?
INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie | INDUSTRY.forward SUMMIT | Die Zukunftskonferenz der Industrie |
01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin| 01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|01. + 02.07.2026 | Spreespeicher, Berlin|